Friseurlehrlinge aus dem 2. und 3. Lehrjahr der Berufsschule für Schönheitsberufe in Wien nahmen ihre Chance wahr und bewarben sich zu einem Hair & Fashion Projekt, das von der Landesinnung Wien unter Leitung von Landesinnungsmeisterin Gülten Karagöz und Modeexperte Wolfgang Reichl initiiert wurde. Den Jugendlichen bot sich im Rahmen der Trendshow mit Schwarzkopf Professional die Möglichkeit, Hairstyles nach eigenen Ideen umzusetzen, professionell zu shooten und anschließend live vor Fach-Publikum präsentieren zu können.
Learning & Mentoring
Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer entpuppte sich dieses Projekt als wahre Challenge. Unterstützt von den BerufsschullehrerInnen Raffaela Maly, Sonja Lehner und Thomas Maresch arbeiteten die Jugendlichen einen Tag lang an ihren Kreationen. Pro Modell wurden drei Stylings umgesetzt, professionell geshootet und für unterschiedliche Formate aufbereitet – vom Making-of über Social-Media-Content bis hin zu Editorial-Material. Ziel des Projekts war es, den Lehrlingen nicht nur eine Bühne zu geben, sondern auch die kreative und vielseitige Seite der Friseurausbildung sichtbar zu machen.
Beim Shooting entstand Editorial Content, der es im Idealfall bis in die Printmedien schafft, um auch bei Endverbraucherinnen und Endverbrauchern diese Seite des Friseurberufes und der Friseurausbildung sichtbar zu machen. Hierfür als Ehrengast geladen hatte man Medienmacherin Uschi Fellner.
Kooperation von Hair & Fashion
Auf der Bühne trafen dann junge, tragbare Looks auf starke Mode, die von der Landesinnung der Mode Wien zur Verfügung gestellt wurde und das Publikum begeisterte.
Für Landesinnungsmeisterin Gülten Karagöz ist das Projekt eine Herzensangelegenheit: „Unsere Zukunft sind die Lehrlinge und die müssen wir bestmöglich unterstützen.“ Thomas Maresch, Berufsschullehrer und Lehrlingsbeauftragter der Wiener Innung, sieht darin ein wichtiges Signal: „Meine Aufgabe als Lehrlingsbeauftragter sehe ich darin, Lehrlingen die bestmöglichen Chancen zu bieten und ihnen neue Perspektiven in ihrem Beruf aufzuzeigen. Auch so können wir dem Lehrlingsmangel etwas entgegensetzen.“