Im Gespräch mit Katja Ottiger
Wie geht es dir und deinem Salon?
Jutta Gsell: Ich schwanke zwischen gut und super gut. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle Hürden schaffen werden. Unsere Kundinnen kommen nach wie vor zu uns, auch wenn sie mehr darauf schauen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Wir setzen stärker denn ja auf Individualismus. Wir reden nicht über das Wetter, sondern ausschließlich über das, was die Kundin möchte und was sie bei uns mitbekommt. Wir erteilen Rat, reagieren auf die Ist-Situation und gehen gemeinsam neue Wege. Das Wertschätzen des Individuellen ist im Moment sehr, sehr wichtig.
Wie gehst du mit neuen Arbeitszeitmodellen um, beispielsweise einer verkürzten Arbeitswoche?
JG: Meine Mitarbeiterinnen können sich ihre Arbeitszeit frei einteilen. Allerdings mache ich das an Zahlen fest. Wir sind da sehr transparent: Sie kennen immer ihre Zahlen und auch meine. Sie wissen, was sie zu leisten haben und arbeiten eigenverantwortlich. Ich biete ihnen die Plattform, um sich persönlich verwirklichen zu können.