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Credit: Thomas Francois, Jasen Wright, Photografie und Alltag, Billionphotos.com | Adobestock

26.05.2023

Preisgestaltung und Erhöhung: So machen es erfolgreiche Kollegen

Die Preisgestaltung bewegt, verunsichert manchmal und ist essenziell, um sich als Friseur-Salon zu positionieren. Ob Modelle mit Anzahlung, variierende Preise für eine bessere Auslastung, Minutenpreise oder Tagesgage, weg von kurz-mittel-lang über genderneutrales Pricing, uvm. Jede Menge Empowerment, Preise zu erhöhen findet ihr hier ...

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Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, dachten sich Kolleginnen*Kollegen bei der Preisgestaltung und zeigen unternehmerisches Denken und Kreativität zugleich. Sie setzen Grenzen und auch ein Zeichen, um Geschäftsleute zu empowern, ihre Wertigkeit und Arbeitsleistung in einer entsprechenden Preisliste auszudrücken.

Preisvariation für bessere Auslastung

Günstigere Haarschnitte am Vormittag und „Werte“ anstatt „Preise“. Die Preisgestaltung im Kölner Salon Creativo funktioniert, macht Chefin sowie Kund*innen glücklich und lenkt ideal den Kundinnen*Kunden-Strom. 

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Anzahlung

Mit Ginger|Lemon haben Lizzy Lemon und Denny van Tuijl ein Erfolgskonzept in Wien etabliert. Bunte Farben, hohe Preise, konsequente Stornierungsregeln und 60% der Kunden kaufen auch ihre Produkte im Salon. 

Weg von kurz, mittel, lang – einheitlicher Haarschnittpreis

Farben stehen aktuell voll im Fokus, vor allem bei den Instagram-Jungen. Dabei kommt der Schnitt zu kurz, eine fatale Entwicklung, weiß Filiz Erdogu, die in ihren erfolgreichen Salons mit aktuell 16 Azubis und einer eigenen Preisstruktur vermehrt auf Schneideseminare setzt. Bei der Preisgestaltung wird außerdem auf die Kategorien kurz, mittel, lang verzichtet und auf einen einheitlichen Schnittpreis gesetzt. 

Minutenpreise

Herausragend, schnell und billig geht nicht. Deswegen bezahlt die Kundschaft in Natascha Delrues Salon in Darmstadt pro Minute. Wie das in der Praxis funktioniert, erzählt sie im Interview ► Natascha Delrue: Ich verrechne 1,50€ pro Minute im Salon

Preis-Empowerment

Friseure sollten sich ihrer Stärken bewusster werden und mit Stolz die Preise anpassen, denn Know-how kommt nicht von nicht, weiß Sabrina Hagenmüller.

Preise anheben, um Team-Wertigkeit zu steigern

Mehr Persönlichkeitsentwicklung für Lehrlinge, hohe Wertigkeit von Mitarbeiterinnen, aber auch ein gesunder Umgang mit der jungen Generation fordert die Inhaberin zweier Osttiroler Salons. Und warnt: Unsere Generation muss aufpassen, dass sie sich nicht zur Geisel seiner Mitarbeiter macht. Das Interview mit ► Judith Mossmann: Meine Mitarbeiterinnen sollen sagen, ich bin in der Stunde mindestens 70 Euro wert

Tagesgage

Seit 30 Jahren ist Viola Landsky auf Farbe spezialisiert, Freigeist mit treuen Kundinnen und grünen Socken als Markenzeichen. Wenn Viola nicht für Schwarzkopf Pro gebucht wird, arbeitet sie freischaffend, ohne Salon. Hier geht's zum Interview ► Viola Landsky ist freischaffende Coloristin auf Tagesgage

Genderneutrales Pricing

Genderneutral und Barbershop – geht das? Natürlich sagt Roots & Razors Friseurin Bianca Oberst. Lediglich die Technik unterscheidet, in welchem Bereich die Kundschaft bedient wird – nicht das Geschlecht. Mehr dazu im Interview ► Bianca Oberst: Das Geschlecht spielt in unserem Barber-Bereich keine Rolle

Ihre Ausbildung machte sie in Bratislava, dann folgte eine Anstellung in Wien. Nun setzt sie mit ihrem Salon-Konzept „Space“ auf Underground-Vibes in einem Co-Working-Studio, geteilt mit einer Fotografin. Das funktioniert. Das Interview lesen ► Patricia Foletarova: Nur Mundpropaganda und Instagram, trotzdem ausgebucht

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